Basisfakten zu der Route Nr.: 1148
...eingetragen durch: oeg

Region:   Glockner
Tour:   Hochtour
Gipfel / Ziel:   Kleines Wiesbachhorn - Sandbodengrat
Höhe:   3284 m
Ausgangspunkt:   Ferleiten
Endpunkt:   Ferleiten
Datum:   24.08.2011
Personenanzahl:  1

Kleines Wiesbachhorn - Sandbodengrat - Kleines Wiesbachhorn
Kleines Wiesbachhorn - Sandbodengrat - Kleines Wiesbachhorn- Gipfelfelsen
Kleines Wiesbachhorn - Sandbodengrat - Sandbodengrat
Kleines Wiesbachhorn Kleines Wiesbachhorn- Gipfelfelsen Sandbodengrat


Hütten-Info:

Stützpunkt:   Walcher Grundalm Höhe:   1596 m
Type:  

Jausenstation
Beschreibung:
(offen, nur mit Schlüssel, Zustand, Belegung usw.)
Einkehrmöglichkeit...



Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Von Ferleiten auf dem Wasserfallweg zur Walcher-Hochalm. Noch vor der Alm nach links auf Karrenweg zur Hörndlscharte. In der Scharte nach rechts recht steil auf einen kleinen Graskopf. Dort trifft man auf einen schmalen Pfad, der, zuerst recht ausgesetzt, später breiter, immer an der Kante entlang zu einer kleinen Schulter oberhalb des markanten Felsturms der 'Heidnischen Kirche' führt. Hinter der Schulter muss man kurz ein kleines Schartl traversieren (I), um an den Schrofenhang des vorderen Sandbodenkopfes zu gelangen. Dann erst gerade über die Schrofen hoch (I-II) und kurz unterhalb der Felsen nach links auf den Grat und über diesen auf den Vorderen Sandbodenkopf (2822m). Nun am breiten und flachen Bratschenhang weiter bis zu einer Schmalstelle (I) am Hinteren Sandbodenkopf (2925m). Danach wird der Grat wieder breit. Im Aufstieg hält man sich besser etwas links und klettert die Felsen (I-II) hoch zum Vorgipfel. Im Abstieg kann man hier etwas nördlich ausweichen und den feinen Bratschensand abfahren (im Aufstieg zu mühsam). Vom Vorgipfel zum Gipfel je nach Verhältnissen schmale Firnschneide oder Felsgrat (I-II).

Abstieg auf gleichem Weg.

Technisch eher einfache, aber recht lange Tour im Abseits. Schöne Nahblicke auf das wilde Sandbodenkees.

Gutes Orienterungsvermögen und absolute Trittsicherheit im steilen Schrofengelände sind Voraussetzung.

Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Beste Verhältnisse. Firngrat weitgehend abgeschmolzen. Pickel/Steigeisen derzeit nicht nötig.

Vorsicht vor der Schafherde, die im Bereich der Heidnischen Kirche freudig leckend jeden Neuankömmling bestürmt und entsprechend des Geländes für erheblichen Steinschlag sorgt (kein Witz!).


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