Basisfakten zu der Route Nr.: 1170
...eingetragen durch: oeg

Region:   Bayerische Voralpen
Tour:   Wandern
Gipfel / Ziel:   Rampoldplatte - Lechnerkopf - Hochsalwand - Haidwand - Kirchlwand
Höhe:   1624 m
Ausgangspunkt:   Jenbachtal (P)
Endpunkt:   Jenbachtal (P)
Datum:   17.07.2011
Personenanzahl:  1

Rampoldplatte - Lechnerkopf - Hochsalwand - Haidwand - Kirchlwand - Lechnerkopf vom Anstieg zu Hochsalwand
Rampoldplatte - Lechnerkopf - Hochsalwand - Haidwand - Kirchlwand - Entmarkierter Weg zur Hochsalwand
Rampoldplatte - Lechnerkopf - Hochsalwand - Haidwand - Kirchlwand - Übergang zur Haidwand
Lechnerkopf vom Anstieg zu Hochsalwand Entmarkierter Weg zur Hochsalwand Übergang zur Haidwand


Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Vom oberen P im Jenbachtal (jetzt 3 EUR = 50 % Inflationsrate 2011) folgt man der Beschilderung Farrenpoint/Hochsalwand. Nach einer Brücke Wegteilung. Hier rechts (Beschilderung 'Steig'). Weiter auf der Forststraße bis zum Wegweiser 'Hochsalwand, Nigglsteig'. Den links liegen lassen und weiter auf dem Forstweg zur Hillsteiner Alm. Bei der Alm nach links und direkt über den steilen Rücken der auffälligen Graspyramide zum Waldrand. Durch ein Gatter zur schön gelegenen Hansenklause. Über der Almhütte die steile Lichtung empor und links haltend in den Bergwald. Hier schmaler Pfad mit wenigen Steinmännchen. Im Zickzack (eher rechts halten) hinauf zum letzten Steinmann vor einem lästigen Stacheldraht. Durchkriechen und die letzten Meter hinauf zum Grat, wo man wieder auf einen rot markierten Weg trifft. Nach links und immer auf der schönen Gratschneide (eine markierte Abzweigung zur Rampoldplatte bleibt links liegen - immer am Grat, zwar nicht beschildert aber rot markiert, ist es viel schöner...) bis vor die Rampoldplatte, wo von links der Weg von der Schuhbräualm einmündet. Weiter zum Gipfel der Rampoldplatte.

Von der Rampoldplatte direkt am Grat (leichte Schrofen, alternativ: matschiger Kuhtrampelweg unterhalb) kurz abwärts zum Grasrücken in Richtung Hochsalwand. Wo der rot markierte Weg nach rechts in die NW-Flanke des Lechnerkopfs quert, findet man auf einem Stein einen gelben Pfeil, der weiter in Richtung des Grates weist. Man folgt dem gelben Pfeil und steigt auf dem steiler werdenden Grat bis zum Beginn der Felsen. Hier wieder ein gelber Pfeil nach rechts. Man quert direkt entlang der Felsen nach rechts bis zu einer weiteren gelben Markierung (gelber Strich). Hier nach links die Felsen hinauf (I) und nach dem ersten Absatz wieder nach rechts auf Steigspuren über Schrofen und kurze Rinnen immer rechts haltend bis zu einem Absatz im Westgrat des Lechnerkopfs (von dort blickt man direkt in die Scharte zwischen Lechnerkopf und Hochsalwand und erkennt unterhalb den 'Normalweg' zum Lechnerkopf. Vom Absatz immer am Westgrat in schöner Kletterei (I+) direkt hinauf zum Lechnerkopf.

Vom Lechnerkopf wieder zurück. Am großen Steinmann nicht den Wegspuren nach links folgen (Verhauer) sondern nach rechts ein kleines Schartl überschreiten und die im oberen Teil etwas feinsplittrige Rinne hinunter. Nach wenigen Metern wird der Fels fester und man kann leicht in die Scharte zwischen Lechnerkopf und Hochsalwand hinabkraxeln (I-). Von der Scharte auf guten Steigspuren erst nach rechts, dann wieder nach links und im ZickZack über Bänder und kurze Felsstufen (I) in meist gut erkennbarer Wegführung über den Nordkamm direkt hinauf zur Hochsalwand. Schöner Anstieg, ehemals rot markiert, aber derzeit (Stand Juli 2011) grau übersprüht.

Von der Hochsalwand am markieten Weg in Richtung Reindleralm/Wendelstein ca. 250 Hm abwärts, bis der Weg beginnt sich nach links vom Kamm zu entfernen. Wo man rechts oberhalb ein kleines Holzkreuz erkennt nach rechts vom Weg ab und hinauf zum Kreuz. Hier beginnt ein undeutlicher Pfad in Richtung Haidwand. Man folgt dem Pfad, Wegspuren gehen immer wieder nach links, wo man dann aber meist mit Windbruch zu kämpfen hat. Besser immer in Gratnähe bleiben und über ein paar kurze, aber exponierte Felsstufen (I) bis vor den Gipfel der Haidwand. Das letzte Stück ist durch Latschen versperrt. Entweder drüberkämpfen oder nach links etwas abwärts und im Bogen durch eine Gasse zum einsamen Gipfel.

Von der Haidwand nach links auf undeutlichem Pfad in südwestlicher Richtung hinab (auch hier z.T. Windbruch) in die breite Scharte vor der Kirchlwand. Man hält sich rechts auf einem breiten Band unter den Felsen und steigt dann nach links eine kurze Rinne hinauf in ein kleines Schartl im Kamm der Kirchlwand. Vom Schartl nach rechts den kurzen Felsauschwung hinauf (I) bis zu einem Spalt. Den Spalt überspreizen (ausgesetzt) und dahinter in wenigen Schritten auf den Gipfel der Kirchlwand. Abstieg von dort zunächst links, später wieder rechts haltend zur Reindleralm und von dort auf gut markiertem Weg wieder hinab ins Jenbachtal.

Anspruchsvolle Wanderung, auf der man in einem viel besuchten Gebiet meist alleine bleibt. Die beschriebene Route erfodert einen guten Orientierungssinn und absolute Trittsicherheit im steilen Schrofengelände. Kletterei bis I+.


Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Z.T Hindernisse wegen Windbruch vor und nach der Haidwand.

Schließen