Basisfakten zu der Route Nr.: 124
...eingetragen durch: oeg

Region:   √Ėtztaler Alpen
Tour:   Hochtour
Gipfel / Ziel:   B√§renbartkogel, Freibrunner Spitze, Roter Kopf
Höhe:   3475 m
Ausgangspunkt:   Melag
Endpunkt:   Melag
Datum:   19.09.2003
Personenanzahl:  1

Bärenbartkogel, Freibrunner Spitze, Roter Kopf - Aufstieg entlang der Ganglschneid
Bärenbartkogel, Freibrunner Spitze, Roter Kopf - Am Grat zwischen Bärenbartkogel und Freibrunner Spitze
Bärenbartkogel, Freibrunner Spitze, Roter Kopf - Westgipfel der Freibrunner Spitze vom Roten Kopf
Aufstieg entlang der Ganglschneid Am Grat zwischen Bärenbartkogel und Freibrunner Spitze Westgipfel der Freibrunner Spitze vom Roten Kopf


Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Von Melag im Langtauferer Tal zur Melager Alm und weiter zur Talstation der Materialseilbahn-Weisskugelh√ľtte. Dahinter f√ľhrt ein schmaler Weg taleinw√§rts zur auff√§lligen Mor√§ne, die im Bogen um den Ausl√§ufer der Ganglschneid herumf√ľhrt. Man folgt der Mor√§ne (Wegspuren) bis zum Ende bei einem kleinen See. Von dort erreicht man schnell den Einstieg bei einem kleinen Sattel (ca. 2800 m).

Der Felskamm der Ganglschneid wird √ľber einige Zacken immer l√§ngs des Grates erstiegen (Kletterstellen im oberen II. Grad) bis zu dem Punkt, wo B√§renbart- und Freibrunner Ferner zusammensto√üen und eine schmale Firnkante bilden. Gro√üe Spalten haben den Firnkamm hier durchbrochen - der untere Teil mu√ü auf der W-Seite umgangen werden (Blankeis). Man erreicht so den felsigen Vorgipfel (3418 m) des √Ąu√üeren B√§renbartkogels. √úber den von einem Blockturm gespaltenen Felskamm (II) erreicht man wieder einen kurzen Firngrat und anschlie√üend leicht den Gipfel (3475 m). Kurzer Abstieg vom Gipfel √ľber Felsen (I) zu einem Schneesattel und wieder etwas aufw√§rts zum Punkt 3410 m. Dahinter steiler Felsabstieg (II) zu einem weiteren Sattel. Einen Felszacken hatte ich auf der Nordseite (20 m Blankeis 45 Grad) umgangen. Von unten sah es so aus, als w√§re es direkt am Grat besser gewesen (III-, gesch√§tzt). Nach dem Sattel √ľber zwei weitere T√ľrme (II) bis nach einer kurzen Firnpassage der n√§chste Turm den Weg versperrt. Zun√§chst entlang der Kante (war vereist, heikel), dann hinab in einen auff√§lligen Spalt (III-) und auf der S√ľdseite √ľber Platten in die dahinterliegende Scharte. Dann leicht weiter am Blockgrat zum Ostgipfel der Freibrunner Spitze (3366 m). Der folgende √úbergang zum etwas niedrigeren Westgipfel (3350 m) ist leicht. Ein Abstieg nach S√ľden w√§re von der Einsattelung zwischen den Gipfeln gut m√∂glich. Vom Westgipfel geht es weiter √ľber Felsen abw√§rts (gro√üe Bl√∂cke, II+) zum kurzen Schlu√ügrat (I) des Roten Kopfes (3244 m). Jenseits √ľber eine steile Ger√∂llhalde abw√§rts und kurzer Gegenanstieg zur Planeil-Scharte (3090 m). Von hier auf gutem Weg zur√ľck nach Melag.


Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Traumwetter und etwas frischer Neuschnee schafften eine eindrucksvolle Kulisse, die aber nicht dar√ľber hinwegt√§uschen konnte, da√ü die Bedingungen auf den Gletschern weiterhin ziemlich unsch√∂n sind. Bis vor kurzem h√§tte man wohl auf obiger Route einige Gratstellen umgehen k√∂nnen. Das weite Absacken der Randspalten machte dies unm√∂glich. Die Felsen waren nordseitig durchwegs vereist.


Schließen