Basisfakten zu der Route Nr.: 258
...eingetragen durch: oeg

Region:   Verwall
Tour:   Hochtour
Gipfel / Ziel:   Kuchenspitze, Südgrat
Höhe:   3148 m
Ausgangspunkt:   Verwalltal, Salzhüttle
Endpunkt:   Verwalltal, Salzhüttle
Datum:   31.08.2005
Personenanzahl:  1

Kuchenspitze, Südgrat - Sonnenaufgang am Südgrat
Kuchenspitze, Südgrat - Der Gipfelaufbau der Kuchenspitze
Kuchenspitze, Südgrat - Kl. Kuchenferner und die Rinnen zum Südgrat
Sonnenaufgang am Südgrat Der Gipfelaufbau der Kuchenspitze Kl. Kuchenferner und die Rinnen zum Südgrat


Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Vom Salzhüttle (bis dorthin mit dem Auto, untertags gesperrt von 9-18 Uhr) auf breitem Fahrweg zur Konstanzer Hütte und weiter ins Fasultal bis zur Brücke über den Bach. Jenseits entlang des hier einmündenden Seitenbaches steil aufwärts (alte, zugewucherte Wegspuren). Am Steilaufschwung links halten und inetwa dem in der AV-Karte eingezeichneten Wegverlauf folgend aufwärts ins Hochkar und zum Kl. Kuchenferner. Den Ferner hoch (spaltenfrei, aber bei Blankeis Steigeisen nötig) bis zum Ende am Mauer-artigen Südgrat. Mehrere plattige Rinnen führen zum Grat empor. Die Ideal-Route habe ich nicht gefunden. Im Aufstiegssinn eher rechts gelegen (rechtes Foto, ganz am rechten Rand) relativ fester Fels, aber schwierig (III) (meine Wahl für den Aufstieg). Man steigt die Rinne ca. 10 m hoch, dann immer leicht links halten entlang einiger Felsrippen direkt auf den aufälligen Gratkopf. Andere Möglichkeit ist weiter links (oberhalb einer kleinen Randkluft): Die Rinne ca. 10 Meter hoch, dann am linken Rand über brüchige Felsabsätze wenige Meter zu einer steilen, glatten Platte. Dann schräg nach links aufwärts auf schmalem rissartigem Band (griffarm, brüchig). Bei einer glatten Platte wieder nach rechts auf etwas breiterem Band bis kurz vor die Falllinie der Gratscharte und nun gerade hoch zum Grat (etwas leichter, aber sehr brüchig und daher heikel, meine Wahl für den Abstieg - nicht empfehlenswert).

Der Gipfelgrat bietet festen Fels, Der steile Grataufschwung unterhalb des Gipfels kann direkt angegangen werden (III-, Haken) oder leicht auf der Ostseite umgangen werden. Ansonsten am Grat nirgends schwerer als II-.

Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Bis auf die plattigen Rinnen sehr gute Verhältnisse, Fels trocken.

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