Basisfakten zu der Route Nr.: 284
...eingetragen durch: oeg

Region:   Karwendel
Tour:   Klettern: bis III
Gipfel / Ziel:   Rauher Knöll, Westflanke
Höhe:   2277 m
Ausgangspunkt:   Gramei-Alm
Endpunkt:   Gramei-Alm
Datum:   02.09.2006
Personenanzahl:  4

Rauher Knöll, Westflanke - Rauher Knöll, Westflanke
Rauher Knöll, Westflanke - Vor der Einstiegsrinne
Rauher Knöll, Westflanke - Kletterstelle kurz vor dem Rinnenausstieg
Rauher Knöll, Westflanke Vor der Einstiegsrinne Kletterstelle kurz vor dem Rinnenausstieg


Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Von der Gramei-Alm dem Weg zur Lamsenjochhütte folgen bis zum Beginn der Schuttfelder, die von der Westflanke des Rauhen Knöll herabziehen. Im Aufstieg am besten gleich links ab und durch Gras und lichte Latschen schräg aufwärts bis ungefähr in die Mitte der Schuttreise. Nun am besten etwas rechts haltend immer längs der Kante einer auffälligen Erosionsfurche in der Schuttreise gerade nach oben. Ein erster Felsansatz mit Latschenfeldern oberhalb bleibt rechts. Gerade weiter bis zum Beginn der Felsmauer. Es folgt eine etwas mühsame Rechtsquerung durch schrofiges Gelände unterhalb der Wände bis zu einer schuttigen Steilrinne, die im wesentlichen den weiteren Wegverlauf vorgibt. Nach einem Linksknick einige Kletterstellen im II.Grad in der Rinne. Achtung: hier herscht erhebliche Steinschlaggefahr, v.a. durch vorausgehende oder absteigende Partien. Steinmann am Ausstieg aus der Rinne (falls nicht vorhanden, sollte man sich hier einen für den Abstieg hinstellen). Hinter der Rinne quert man eine weitere steile Geröllrinne. Am anderen Ende erst schräg nach links später dann gerade über ein breites Schuttfeld mit mehreren kurzen Felsunterbrechungen (I) hinauf zum obersten Nordgrat des Rauhen Knöll. Der Gipfelaufschwung kann links durch eine plattige Rinne und darauffolgend etwas abschüssige Schrofen umgangen werden (II, Vorsicht beim Abstieg wegen des lockeren Gesteins). Die Gipfelfelsen können auch gerade erklettert werden (II+).

Eindrückliche, wenig begangene Tour. Die Wegfindung ist nicht einfach. Vorsicht bei Nebel. Viele Felsabbrüche im unübersichtlichen Gelände. Nur wenige Steinmänner. In der Rinne und zum Teil auch oberhalb herrscht Steinschlaggefahr - Helm mitnehmen!


Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Trocken, sonnig.

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