Basisfakten zu der Route Nr.: 46
...eingetragen durch: oeg

Region:   Venediger
Tour:   Hochtour
Gipfel / Ziel:   Hoher Eichham (Hexenkopf - Rauhkopf)
Höhe:   3371 m
Ausgangspunkt:   Parkplatz Bodenalm
Endpunkt:   Parkplatz Bodenalm
Datum:   04.08.2002
Personenanzahl:  1

Hoher Eichham (Hexenkopf - Rauhkopf) - Hoher Eichham und Hexenkopf (rechts) vom Sailkopf
Hoher Eichham (Hexenkopf - Rauhkopf) - Rauhkopf (vorne) vom Sailkopf
Hoher Eichham (Hexenkopf - Rauhkopf) - Am Rauhkopf NW-Grat
Hoher Eichham und Hexenkopf (rechts) vom Sailkopf Rauhkopf (vorne) vom Sailkopf Am Rauhkopf NW-Grat


Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Diesmal ging's in die suedl. Venedigergruppe. Aber keine Gletschertouren, sondern die Felspyramide des Hohen Eichham stand auf dem Programm.

Von Praegraten gemuetlich ueber die Bodenalm zur Eisseehuette - dann eher muehsam weiter in die Hexenkopfscharte. Dort die Morgendaemmerung abgewartet und ueber den N-Grat auf den Hexenkopf - schoener Fels, II, kurzweilig. Der Suedabstieg in die noerdl. Eichhamscharte geht einfach und schnell, ist aber sehr schottterig. Der anschliessende Nordgrat (III) auf den Hohen Eichham sollte der Hoehepunkt sein - war aber unangenehm sandig. Die Ueberkletterung des grossen Turmes war heikel (Umgehung sah auch nicht so gut aus). Nachdem sich am Gipfel die Staubwolke gelegt hatte, stimmte das wirklich schoene Panorama vom Eichham mit Sonnenaufgang direkt ueber der Glocknergruppe wieder versoehnlich.

Beim Abstieg ueber den Suedgrat gabs endlich festen Fels. Das ist auch der Normalweg zum Eichham - 2 kurze Stellen II (H, ausgesetzt), sonst I und Gehgelaende. Nach Querung des nur mehr winzigen Nillkeeses (Steigeisen noetig) gings weiter ueber den leichten Suedgrat auf den Sailkopf (3209 m). Kommt man von der Bonn-Matreier Huette ist die Ueberschreitung des Sailkopfes wohl der beste Zugang zum Eichham.

Den Abschluss bildete dann noch der NW-Grat auf den 3070 m hohen Rauhkopf (II, luftig und griffig). Die im Fuehrer beschriebene Rinne nach dem Schartl bin ich nach 2 m wieder zurueck, da ich die unten liegende Huette und das abschliessende Weissbier ernsthaft durch einen Bergsturz gefaehrdet sah... Besser gleich ueber die Steilstufe am Grat weiter (5 m III). Danach noch ein paar Bloecke und dann leichter Abstieg ueber den Suedgrat (Weganlage) zur romantisch gelegenen Bonn-Matreier Huette.




Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Insgesamt sehr lohnende Tour . Das ganze Gebiet ist recht wenig begangen.

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