Basisfakten zu der Route Nr.: 54
...eingetragen durch: oeg

Region:   Ötztaler Alpen
Tour:   Klettern: bis III
Gipfel / Ziel:   Pfroslkopf NNO-Grat
Höhe:   3148 m
Ausgangspunkt:   Fendels
Endpunkt:   Fendels
Datum:   13.09.2002
Personenanzahl:  1

Pfroslkopf NNO-Grat - Am Pfroslkopf NNO-Grat
Pfroslkopf NNO-Grat - Pfroslkopf
Pfroslkopf NNO-Grat - Anton-Renk-Hütte
Am Pfroslkopf NNO-Grat Pfroslkopf Anton-Renk-Hütte


Hütten-Info:

Stützpunkt:   Anton Renk Hütte Höhe:   2261 m
Type:  

SV-Hütte
Beschreibung:
(offen, nur mit Schlüssel, Zustand, Belegung usw.)
Zugang nur mit AV-Schluessel. Es war niemand anwesend. Hab dort (leider) nicht uebernachtet. Die Huette liegt hoch ueber dem Talgrund neben einem grossen Wasserfall, umgeben von einer Felskulisse.



Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Ein Berg mit einem wenig klangvollen Namen. Eine unbewirtschaftete kleine Huette. Fuer Oetztaler Verhaeltnisse niedrige 3148 m. Der vom Glockturm nach Norden ziehende Grat fuehrt im Vergleich zu Kaunergrat und Geigenkamm ein voelliges Schattendasein. Der Glockturm selbst ist den Skitourengehern eher ein Begriff - die zweite grosse Erhebung mit dem Namen Pfroslkopf werden wohl die wenigsten kennen. Der Mini-Skiort Fendels machte einen voellig ausgestorbenen Eindruck. Von dort fuehrt an der Fendelsalm vorbei der Aachener Heohenweg zur Anton-Renk Huette und weiter zum Gepatschhaus. Hinter der Huette folgt man dem Aachener Hoehenweg weiter bis zu einer Wegteilung. In Richtung Pfroslkopf geht es entlang weitverzweigter Bachlaeufe in ein breites Geroellkar. Von hier fuehren mehrere Anstiege zum ploetzlich maechtig wirkenden Berg: In einem weiten Bogen ueber den schuttreichen NW-Kamm (sah muehsam aus). Direkt ueber den nach NW recht steil herabziehenden Gletscher (im unteren Teil ein paar kleine Spalten). Der NNO-Grat versinkt im oberen Teil der (noch) vergletscherten N-Flanke und bietet den wohl lohnendsten Anstieg. Bleibt man immer direkt am Grat, hat man schoenen festen Fels (II+) ueber einige exponierte Zacken. Man gelangt auf ein kleines Plateau am Fuss der Gipfelflanke. Hier kann man auch zum NO-Grat hinueberqueren. Die 120 m hohe Flanke selbst hatte Blankeis. Im oberen Teil 40 Grad - noch ein wenig Nervenkitzel vor einer grossen Aussicht auf die Oetztaler Alpen. Runter gings dann ueber den NO-Grat - laut Fuehrer ebenfalls II - war aber recht einfach.


Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Blankeis in der N-Flanke.

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