Basisfakten zu der Route Nr.: 55
...eingetragen durch: oeg

Region:   Ötztaler Alpen
Tour:   Hochtour
Gipfel / Ziel:   Verpeilspitze
Höhe:   3428 m
Ausgangspunkt:   Plangeross
Endpunkt:   Plangeross
Datum:   14.09.2002
Personenanzahl:  1

Verpeilspitze - Sonnenaufgang über dem Kaunergrat
Verpeilspitze - Rofelewand und Verpeilspitze vom Pfroslkopf NNO-Grat
Sonnenaufgang über dem Kaunergrat Rofelewand und Verpeilspitze vom Pfroslkopf NNO-Grat


Hütten-Info:

Stützpunkt:   Kaunergrathütte Höhe:   2817 m
Type:  

Bewirtete Hütte
Beschreibung:
(offen, nur mit Schlüssel, Zustand, Belegung usw.)
Hab dort nicht uebernachtet. Nur zur Info - die Huette schliesst am 22. September die Tore. Der Winterraum ist aber offen und recht gut ausgestattet.



Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Einmal mehr in diesem Jahr am Kaunergrat - der Anstieg zur Kaunergrathuette und die Wazespitze im Morgenlicht sind eine Groesse fuer sich. Weiter noerdlich im Kamm liegt die 3428 m hohe Verpeilspitze. Der Normalweg von der Kaunergrathuette ist im unteren Teil mittlerweile gut markiert - stimmt zwar nicht mit der Beschreibung in meinem alten Oetztalfuehrer ueberein, fuehrt aber recht geschickt durch das etwas steinschlaegige Rinnensystem der SW-Wand aufwaerts bis zu einem Gratsattel. Knapp unterhalb des Grates geht es ebenfalls leicht weiter, bis kurz vor der Gipfelwand die Markierungen enden. Es war ein schoener warmer Tag und die Felsen lockten - ein direkter Durchstieg ist wohl an mehreren Stellen moeglich. Ich bin an linken Seite in Verlaengerung des Grates hoch - war steil und kleingriffig mit Stellen im IV. Grad - weiter rechts sah es dann zumindest von oben leichter aus - der Ausflug hat sich aber eigentlich nicht gelohnt. Der Normalweg umgeht die Gipfelwand nach links auf der SW-Seite ueber Baender und Rinnen (durch eine enge Scharte zwischen Gipfelwand und einem auffaelligen Zacken). Hier sind einige Haken angebracht, die im wesentlichen die Orientierung erleichtern (I-II). In trockenem Zustand ist die Tour relativ leicht und fuehrt durch eine eindrueckliche Felslandschaft. Wenn mehere Leute dort unterwegs sind (scheint nach Gifpelbuch eher selten der Fall zu sein), muss die Steinschlaggefahr in der Rinne beachtet werden.


Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Stabiles Wetter, etwas Neuschnee. Am Morgen war unangenehmer Reif auf den Felsen und Steinen in der Rinne.

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