Basisfakten zu der Route Nr.: 765
...eingetragen durch: oeg

Region:   Schobergruppe
Tour:   Hochtour
Gipfel / Ziel:   Leibnitzer Rotspitze - Hochschober - Kleinschober
Höhe:   3240 m
Ausgangspunkt:   P Leibnitztal
Endpunkt:   P Leibnitztal
Datum:   19.08.2009
Personenanzahl:  1

Leibnitzer Rotspitze - Hochschober - Kleinschober - Hochschober und (rechts davon) die Leibnitzer Rotspitze
Leibnitzer Rotspitze - Hochschober - Kleinschober - Blick vom Hochschober zum östlichen Vorgipfel. Dahinter der Kleinschober.
Leibnitzer Rotspitze - Hochschober - Kleinschober - Hochschober vom Kleinschober
Hochschober und (rechts davon) die Leibnitzer Rotspitze Blick vom Hochschober zum östlichen Vorgipfel. Dahinter der Kleinschober. Hochschober vom Kleinschober


Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Den Parkplatz im Leibnitztal (1640m) erreicht man von Oberleibnig über den Hof Oberfercher. Hinter der Brücke über den Eduard-Jordan-Weg, der den Forstweg mehrmals abkürzt, in schöner Wanderung zur Hochschoberhütte. Von der Hütte auf markiertem Weg, zuletzt steil mit einer kurzen Kletterstelle (I-), zur Staniska-Scharte (2936m). Von hier leiten Steinmänner nach links in Richtung Leibnitzer Rotspitze. Erst links halten über einen kurzen, leichten Blockgrat zu einem Absatz, dann nach rechts über Geröllhänge und im Bogen zurück zum Grat. Zuletzt in leichter Block-Kletterei (I) auf die Leibnitzer Rotspitze (3101m).

Zurück zur Scharte und über den blockigen Westgrat zum Hochschober (3240m). Der Anstieg ist schwach markiert und weist einige Kraxelstellen auf (I, bei Vereisung heikel). Der westl. Vorgipfel (3185m) wird rechts umgangen, ein Besuch ist aber dennoch lohnend.

Vom Hochschober über ein kurzes Gratstück (bis in den Sommer hinein Wechte) zum exponierten östl. Vorgipfel. Jenseits über Platten und Blöcke ca. 80 Hm steil abwärts (II). Dann wird der Grat deutlich leichter, und man erreicht bald die Scharte (ca. 3020m) vor dem Kleinschober. Der Vorgipfel kann auch südseitig über steiles Geröll (ggf. steilen Altschnee) und schrofige Bänder umgangen werden (I). Von der Scharte über leichtes Blockwerk zum Gipfel des Kleinschobers (3125m). Vom Gipfelsteinmann über den zunächst wenig ausgeprägten Grat abwärts (links halten). Ein Abbruch wird links (nördl.) durch eine Plattenrinne umgangen. Ein Geröllband führt zurück zum Grat, der in der Folge stärker ausgeprägt ist und bis zum Schobertörl noch einige Kletterstellen (I-II) aufweist. Umgehungen über steiles, plattendurchsetztes Geröll, meist südseitig, sind möglich (aber wenig ratsam).

Vom Schobertörl (2905m) kann man noch die Runde Debantgrat - Ralfkopf - Ganot - dranhängen. Dies ist eine eigenständige, lohnende Unternehmung über weitere fünf Dreitausender und ist in einem separaten Eintrag beschrieben. Siehe Tour 766.

Abstieg vom Schobertörl auf gut markiertem Weg zuletzt mit etwas Gegensteigung zum Leibnitztörl (2591m). Weiter am schön gelegenen Gartlsee vorbei zurück zur Hochschoberhütte - im oberen Teil nach dem Gartlsee steiler Felsensteig mit kurzer Eisenpassage (Klammern, Drahtseil).

Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Herrlicher Sommertag. Die Wechte zwischen Hochschober und östl. Vorgipfel ist bis auf wenige Meter abgeschmolzen. Derzeit keine Steigeisen nötig.

Hinweis: die Fahrstraße vom Oberfercher bis zum Parkplatz vor der Brücke ist sehr holprig und sicher nicht für jedes Auto geeignet. Am Obfercher keine(!) Parkmöglichkeit.

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