Basisfakten zu der Route Nr.: 766
...eingetragen durch: oeg

Region:   Schobergruppe
Tour:   Klettern: bis III
Gipfel / Ziel:   Debantgrat - Ralfkopf - Ganot
Höhe:   3105 m
Ausgangspunkt:   Schobertörl
Endpunkt:   Schobertörl
Datum:   19.08.2009
Personenanzahl:  1

Debantgrat - Ralfkopf - Ganot - Ralfkopf vom Debantgrat
Debantgrat - Ralfkopf - Ganot - Debantgrat und Hochschober vom Ralfkopf
Debantgrat - Ralfkopf - Ganot - Ralfkopf vom Ganot
Ralfkopf vom Debantgrat Debantgrat und Hochschober vom Ralfkopf Ralfkopf vom Ganot


Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Dies ist die Fortsetzung von Tour 765.

Vom Schöbertörl auf blau-markierter Route über leichtes Blockwerk zum Debantgrat Südgipfel (3052m). Weiter am teils scharfen Grat (I) über eine weitere Erhebung (Mittelgipfel?) zum höchsten Punkt (großer Steinmann, 3055m). Kurzer Abstieg und über Geröll auf die nächste Erhebung (Nordgipfel?). Über einen kurzen Kamin und Felsstufen steil hinab in eine enge Scharte (II+). Nach rechts wenige Meter eine brüchige Rinne hinab (heikel). Dann nach links über plattendurchsetzte Schrofen queren und in mäßig schwieriger Block-Kletterei (II+) auf die nächste, turmartige Erhebung. Weiter am schroffen Grat (am Anfang wenige Meter II, dann leichter) in die Ralfscharte (2995m). Es folgt ein sehr scharfes Gratstück (II+, fester Fels), nach dem man die breite Gipfelabdachung des Ralfkopfs erreicht. Über Geröll leicht hinauf zum höchsten Punkt mit schönem Kreuz (3105m). Abstieg bis zum erwähnten Gratstück vor der Ralfscharte. Rechts haltend den Steinmännern weiter abwärts folgen. Man erkennt auf einem großen, abgesetzten Block einen großen Steinmann, der wohl den Einstieg in die Rinne unterhalb der Ralfscharte markieren soll. Man kann von dort in die Rinne queren, die allerdings in aperem Zustand sehr heikel und steinschlag-gefährdet ist. Besser etwas rechts halten und über sehr brüchige Schrofen (ebenfalls heikel, aber weniger Steinschlag) abklettern (I - II, je nach Kompromiss). Man erreicht einen flachen Boden unterhalb des ehemaligen Ralfkeeses. Über steiles Geröll (vereinzelte Steinmänner) direkt auf die steile Rinne zu, die in die erste Einschartung im Ostgrat des Ganots leitet. Zuletzt mühsam aber einfach in die Scharte (Vorsicht wegen Steinschlag, wenn mehrere Leute in der Rinne sind). Von der Scharte in leichter Kletterei (I) zum Gipfel des Ganot (3104m).

Abstieg auf gleicher Route bis zum erwähnten Boden und weiter über steiles Geröll zum markierten Weg durch das Ralftal, über den man wieder zum Schobertörl ansteigt. Zuletzt am Gletscherrand über Schnee- und Eisreste, die aber auf neu angelegtem Steig weit oberhalb umgangen werden können.

Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Bestes Sommerwetter. Weitgehend schneefrei. Nur die Rinne in die Ralfscharte zu 2/3 mit Altschnee gefüllt. Oberer Teil aper - dadurch viel Steinschlag in der Rinne.

Schließen