Basisfakten zu der Route Nr.: 919
...eingetragen durch: oeg

Region:   Ötztaler Alpen
Tour:   Skitour
Gipfel / Ziel:   Eiskastenspitze
Höhe:   3373 m
Ausgangspunkt:   Mittelberg
Endpunkt:   Mittelberg
Datum:   08.04.2010
Personenanzahl:  1

Eiskastenspitze - Die Flanke zum Gletscherdach
Eiskastenspitze - Gipfelgrat von oben
Eiskastenspitze - Eiskastenspitze
Die Flanke zum Gletscherdach Gipfelgrat von oben Eiskastenspitze


Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Vom obersten P der Pitztaler Gletscherbahn zur Taschachalm. Nach links hinunter zur Brücke und jenseits flach taleinwärts zur Materialseilbahn des Taschachhauses. Hier wieder auf die andere Talseite und hinauf zum Moränenabsatz (wie Sommerweg). Bei guter Schneelage kann man nun der Bachschlucht des Sexegertenbaches folgen (und spart so den Umweg über das Taschachhaus). Nach der Schlucht steigt man nach rechts den recht steilen Hang in Richtung Vord. Köpfle hinauf und wendet sich dann nach links direkt auf den Abbruch des Eiskastenferners zu. Die Gletscherzunge wird rechts in einer sehr steilen Rinne umgangen und man gelangt auf das obere Firnfeld des Eiskastenferners. Nun nach rechts durch eine schrofige Rinne i.d.R. zu Fuß sehr steil (bis 45 Grad) auf das Gletscherdach und über dieses nach links zum Gipfel. Je nach Schneelage das letzte Stück über leichte Felsen.

Schöne Tour in einem einsamen Ötztaler Winkel. Die Schrofenflanke zum Gletscherdach kann nur bei wirklich guter Schneelage mit Ski abgefahren werden.

Die Tour erfordert lawinensichere Verhältnisse und wegen der Südostlage einen frühen Aufbruch!

Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Bestes Wetter, LWS 2, unverspurt...
Teils Firn, teils Bruchharsch. Zahlreiche Lawinenkegel (siehe Bild) machten den Aufstieg zum Gletscherdach zu einer etwas mühsamen Angelegenheit. In der Rinne nur ein schmales, nicht skitaugliches Schneeband.

Nordseitig ist die Lawinenlage nach wie vor sehr kritisch!

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